Meine Personenwaage ist im Container und das alles kommt hoffentlich bis zum Um-/Einzug am 9.4. hier an. Allerdings habe ich schon einen anderen Deutschen hier getroffen, der meinte, man würde ganz unvermeidbar in den ersten 2 Monaten 5-10 Pounds zunehmen. Insofern befürchte ich schon eine Zunahme, aber ich werde ganz bestimmt dann auch den Fitnessraum im neuen Apartment nutzen. Ehrlich! Jedes Fitnessgerät hat einen eingebauten Monitor wo man seine eigenen Filme/Videos/Musik vom Smartphone oder Memorystick abspielen kann (so sieht das zumindest aus der Entfernung aus). Diese Technik sowie die Kommentare zu den M&Ms werden mich motivieren, der Gewichtszunahme entgegen zu wirken 🙂 Und nein, ich habe wirklich noch keine großen Mengen Süssigkeiten gekauft! Der Zucker, der sowieso schon in allen möglichen und unmöglichen Nahrungsmitteln enthalten ist, hat mich zurückhaltend gemacht.
Wo wir schon beim Essen sind: Insgesamt ist das Bestellen des Mittagessens bei irgendwelchen Lieferservices aus meiner Sicht nicht toll. Ich kann zwar jede beliebige Geschmacksrichtung (Pizza, Nudeln, Thailändisch, Chinesisch, Japanisch, Vietnamesisch, Arabisch, Amerikanisch, …) bestellen, aber diese Lieferrestaurants sind qualitativ nicht immer die beste Wahl. Zumindest waren die Linsen bei einem indischen Gericht deutlich wässeriger, als ich das kannte. Auf Nachfrage bei einem indischen Kollegen kam dazu das erhellende Statement: „Water is cheaper than lentils. They want to make money.“ Ich muss also vor der nächsten Bestellung mal checken, was die „jeweiligen“ Locals (sehr internationale KollegInnen) für den gewählten Lieferservice empfehlen – oder was sie als Alternative an dem Tag essen. Und neben dem Essen selbst ist die Verpackung – wortwörtlich – nicht erfreulich. Alles wird aus Einweg-Verpackungen mit Einweg-Besteck gegessen 🙁 Mal sehen, ob ich da auf die Dauer noch andere Mittagessen-Strategien finde oder mich einfach daran gewöhne…